ROMAN PETER PROSTEJOVSKY

Work
- Klassenfahrt zwischen Herkunft und Horizont
- Zache Gedanken
- Entwicklungsprognose
- du gibst mir halt, lass mich los!
- Panik in Schichten
- O.T.
- Ephemeral Resilience
- Gedächtnis eines transparenten Körpers
- Panic Attack Sculptures
- Stones in a Glasshouse
- Specksteinspuren
- Composition 10
- 16:9
- 19
- § 1 StGrenzG
- 記憶の断片/Erinnerungsfragment
- コロナクイックテスト

About



Zache Gedanken Die Metallskulptur setzt sich mit der Vergänglichkeit von Gedanken und Erinnerungen auseinander und thematisiert die Spuren, die sie hinterlassen, auch wenn sie allmählich verblassen. Die Arbeit übersetzt diesen flüchtigen Prozess in eine räumliche Form und verbindet dabei individuelle Wahrnehmung mit kollektiver Erinnerung.
Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Erinnerungen niemals statisch sind, sondern sich verändern, auflösen und neu überlagern. Eingebettet in den sich wandelnden Stadtraum verweist die Skulptur auf das, was einst präsent war und heute nur noch in Fragmenten fortbesteht. Durch die Materialität des Metalls und die Einbindung in ihre Umgebung entsteht ein Spannungsfeld zwischen Beständigkeit und Verschwinden, zwischen sichtbarer Form und immaterieller Erinnerung.
Die Arbeit schafft einen unmittelbaren Zugang zu Fragen von Zeit, Gedächtnis und Wandel, ohne feste Deutungen vorzugeben. Stattdessen lädt sie dazu ein, über die Spuren nachzudenken, die vergangene Ereignisse, Orte und Erfahrungen in der Gegenwart hinterlassen. So werden die subtilen Einschreibungen der Vergangenheit sichtbar und die enge Verbindung zwischen Erinnerung, Verlust und fortdauernder Präsenz erfahrbar.